• IMPRESSUM

Tightliners - Luck is when preparation meets opportunity

  • beiträge
  • galerie
  • team
  • links
Startseite

Benutzeranmeldung

  • Registrieren
  • Neues Passwort anfordern

Saisonstart 2011

Opa — Do, 05/12/2011 - 17:09

 01. Mai Hecht ist frei! So heisst es in vielen deutschen Bundesländern.

Daher haben auch wir diesem großen Tag lange entgegengefiebert und uns ( Damian, Ivo und Marko) bereits am Freitag auf den Weg zu den Rügener Bodden gemacht. Da der Startschuss für den Hecht erst am Sonntag losgehen sollten mussten wir uns natürlich auch irgendwie am Samstag beschäftigen. Anstatt Däumchen zu drehen, nutzen wir die Tatsache, dass an Brackwassergebieten wie der Bodden sowohl Ostsee als auch Süßwasserfische benachbart sind.

Bloß ein paar hundert Meter in die Ostsee und schon hat man Chancen auf Dorsch, Meerforelle und Lachs..

Abgesehen von den vielen Kapitalen Raubfischen in den Bodden (Hechte erreichen durch das reichliche Nahrungsangebot, etwa durch fettreiche Heringe, schon nach wenigen Jahren die Metermarke) ist diese Diversität an Fischen ein Mekka für Raubfischangler. An diesem Wochenende jedenfalls, waren die Bedingungen bestens. Und gesagt getan. Wir gaben den Hechten noch den letzten, verdienten Tag Ruhe und es standen Ostseedorsche auf dem Plan! Wir suchten uns küstennah Tiefen von etwa 6-9 metern und schleppten längliche, tieflaufende Wobbler hinter dem Boot. Der erste Gefleckte liess nicht lange auf sich warten und Damians Rute verneigte sich erfürchtig vor dem Opponenten. Kurz hochgepumpt und der erste Dorsch war besiegt. Der BOMBER Deeprunner hatte zwar nicht im Maul gehakt, aber Fisch ist Fisch..

Der etwa 60 cm lange Küchendorsch wurde versorgt und die Fahrt ging weiter.. Die Fische bissen auf alle Wobbler die tief genug liefen. Eine Tauchtiefe von 6-8 Metern erwies sich als besonders geeignet. Farbe und auch weitesgehend die Größe der Spinnköder waren eher zweitrangig. Auffällig war, dass das pullen, also das Anziehen des Köders per Hand während der Fahrt scheinbar besonders Attraktiv für die Kinnbartler war. Damian erzählte uns, dass er mit dieser Methode mal im direkten Vergleich deutlich besser fing als ein Kollege, der denselben Köder einfach statisch hinter dem Boot herzog. Nicht lange und auch Ivo und ich hatten den Dreh raus.

Die Dorsche waren gefunden und schnell hatten wir ein paar schöne Exemplare gefangen. Am Abend stand Dorschfilet auf dem Speiseplan und daher nahmen wir ein paar dieser schönen Fische mit. Maßhalten war die Devise und daher setzten wir die kleineren und überschüßigen Fische zurück in ihr Element.

 Es blieb bei Dorschen an diesem Tag und wir hatten zufrieden den ersten Tag des Angelwochenendes überstanden.

Gut, dass es dort Dorsche gibt!

Am nächsten Tag bekamen wir beim Hechtangeln nämlich allesamt eine Totalklatsche und konnten nicht einen Kontakt verzeichnen. Umso beruhigender war es dann im Hafen von den anderen Booten zu hören, wieviele Meterhechte sie an diesem Tag landen konnten....

Manchmal ist Angeln eben ein hartes Brot und der Hechtsaisonstart musste vertagt werden..

  • Beiträge
  • Bodden
  • Dorsch
  • Hecht
  • Trips
  • Neuen Kommentar schreiben

Wer ist online

Zur Zeit sind 0 Benutzer und 1 Gast online.
  • beiträge
  • galerie
  • team
  • links